Die Historie der Innovationen beim Kölsch Cup

Über die Jahre wurden im Cup viele Neuerungen ausprobiert. Manche hielten sich nur ein Jahr, manches wurde fortan fester Bestandteil. Diese Seite versucht, einen überblick über die zahlreichen Tops und Flops eines der besten Fußball-Turniere der Welt zu verschaffen. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird (hoffentlich?) in Zukunft ausgebaut.

seit 2002 - Scoreboard

Diese Anzeigewand wurde gezimmert, damit jeder Teilnehmer seinen augenblicklichen Stand einfach ablesen kann. Insgesamt wurden ungefähr 200 Holztäfelchen in mühevoller Kleinarbeit aus mit Papier ausgeschnittenen Zahlen beklebt. Außerdem wird für jedes Jahr für jedes teilnehmende Team ein Banner angefertigt.

Das Scoreboard war ursprünglich ausgelegt für eine Teilnehmerzahl von 10 Teams und kommt, abgesehen von einer Unterbrechung im Jahr 2004, alljährlich zum Einsatz.

2002 bis 2008 - Kühlbox

Die zerlegbare Kühlbox war innen mit Styroporplatten zur besseren Kälte-Isolation sowie einer Plastik-Plane versehen und wurde mit Crushed Ice gefüllt. Damit blieben Getränke selbst über Stunden hinweg immer schön kühl. Die Portraits wurden von Petra für den Cup 2003 nachträglich aufgebracht.

Ungeachtet aller Prognosen verrichtete diese Box jahrelang treu ihren Dienst, bis der Gesamtzustand dieses Dinosauriers irgendwann so mies wurde, dass wir ihn schlussendlich schweren Herzens entsorgt haben.

 

seit 2003 - Turnierleitung

Es war speziell mir in den ersten Jahren stets ein Dorn im Auge, als Schiedsrichter bzw. Turnierleiter mit dem Laptop auf einem Liegestuhl zu sitzen und Querschlägern, verschüttetem Bier und sonstigen äußeren Einflüssen schutzlos ausgeliefert zu sein.

Die auf dem alten Pickup der Gebrüder Wagemann installierte Turnierleitung behebt all diese Mängel. Ferner hat das Scoreboard nun auch einen eigenen festen Platz. Durch Martins Fehlen beim Cup 2006 musste einmalig wieder zu "altem übel" zurückgekehrt werden.

2003 bis 2005 - Zelt

Ein 10-Mann-Zelt vom Deutschen Roten Kreuz wurde zeitweilig in erster Linie installiert, um Übernachtungsgästen ein Dach über dem Kopf zur Verfügung stellen zu können. Ferner diente es als Umkleide-Kabine und Materiallager.

Da die Jahre gezeigt hatten, dass nicht so viele Leute wie gedacht über Nacht bleiben, wird seit 2006 von einem aufwendigen Auf- und Abbau sowie der teils komplizierten Beschaffung abgesehen.

2004 und 2005 - Night Cup

Ein Kölsch Cup bei Nacht - das schien der nächste logische Schritt und eine neue Herausforderung zu sein, nachdem der Kölsch Cup eine fest etablierte und installierte Größe im Umfeld geworden war. Ein ehemaliges Signallicht vom Stuttgarter Flughafen fungierte in Verbindung mit einem Steiger als Flutlicht-Anlage.

Nach den Pannen beim ersten Versuch 2004 (zweimaliger Stromausfall) wurde der Beginn von 20 Uhr um vier Stunden nach vorne verschoben und die geplante Netto-Spielzeit durch Parallelisierung verkürzt. Das hatte den Erfolg, dass das Finale um ein Uhr nachts statt um viertel nach fünf morgens beendet war. Dennoch soll 2005 zunächst das letzte Jahr mit einem Night Cup gewesen sein.

seit 2004 - O-Mat

Der O-Mat ist mehr als eine einfache Anzeigetafel, denn in Verbindung mit einer MS Excel-Datei bildet er den Kern des Turnierbetriebs. Hier wird bei jedem Torerfolg ein Torjubel abgespielt, außerdem können zusätzliche Kommentare über anwählbare Buttons auf das Spielfeld geworfen werden. Er zeigt den regelkonformen Seitenwechsel an und weiß, wann das Spiel zu Ende ist.

Der Spielplan wird manuell über eine passende CSV-Datei eingelesen, und sofern die spielenden Teams über ein Wappen verfügen, wird dieses auch gleich angezeigt. Eine neue datenbankgestützte Version ist seit dem Cup 2009 im Einsatz.

2005 - Durchlaufkühler

Ein weiteres Experiment, das unter der Kategorie "ausprobiert - war nix" fällt, war ein Durchlaufkühler. Er brachte nicht den gewünschten Nutzen, da der vergleichsweise hohe Mietpreis sich in keiner Weise positiv ausgewirkt hatte.

In der Folge wurden (wieder) kleinere Fässer besorgt, welche sich leichter kühlen lassen und welche in die Kühlbox passen.

2005 - Zweites Spielfeld

Nachdem im Vorjahr mit 16 Teams die Obergrenze für den Spielbetrieb auf einem Spielfeld erreicht und überschritten wurde, jedoch ein wahrer Ansturm an Teilnahme-Anfragen hineinbrach, wurde für den zweiten Night Cup ein zweites Spielfeld installiert.

Leider litt die übersichtlichkeit deutlich darunter, da nunmehr nicht nur vor, sondern auch noch hinter den Zuschauern gekickt wurde und man zeitweilig nicht wusste, wo man eigentlich gerade hinzukucken hatte. Deshalb war ein zweites Spielfeld vermutlich eine einmalige Angelegenheit.

seit 2010 - Bierpass

Nachdem Inge sich beschwert hatte, dass es für die "Performance am Fass" keine Sonderwertung gäbe, wurden zahlreiche Systeme ausgedacht und das Erfolg versprechendste schließlich beim Cup 2010 getestet.

Am Ende wusste niemand mehr, wieviel er eigentlich getrunken hatte, aber es war sehr lustig. Daher scheint eine Wiederholung sehr wahrscheinlich. Die Regeln sind einfach: vier Personen schließen sich zu einer Trinkrunde zusammen und heben einen, dafür erhält jeder Teilnehmer einen Punkt.